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Neue KLV-Förderung
Neues System soll ab 1. Juli 2004 mehr Marktorientierung und
Transparenz bringen
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Die Zuschüsse des Bundes zum kombinierten
Verkehr bleiben mit 46 Millionen Euro für 2004 im jetzigen Ausmaß
bestehen, denn die Bundesregierung bekennt sich auch weiterhin zur
verkehrspolitischen Notwendigkeit der Förderung des Kombinierten
Verkehrs, wenn auch nicht um jeden Preis", erklärte
Verkehrsstaatssekretär Kukacka im Rahmen eines Vortrages
vor der Österreichischen Gesellschaft für Verkehrspolitik in Wien.
Der Kombinierter Verkehr Straße/Schiene habe - auch ohne Ökopunkte-
Regime und LKW-Kontingente für ausländische Transporteure, dann
eine Zukunft, wenn es gelinge, ein marktorientiertes, transparentes
und nicht-diskriminierendes Angebot zu erstellen. Man habe daher ein
neues Fördersystem entwickelt, das den Kombinierten Verkehr nicht
mehr pauschal über die gemeinwirtschaftlichen Leistungen der ÖBB
abrechne, sondern das jeweilige Eisenbahnverkehrsunternehmen nach
tatsächlich transportierten Sendungen, unterschiedlichen
Verkehrsachsen (z.B. am Phyrn niedrigerer Tarif als Brenner) und
Sendungsarten.
In diesem neuen Fördersystem soll jedes
Eisenbahnverkehrsunternehmen, das im Kombinierten Verkehr durch
Österreich auf eigene Rechnung" fährt, eine Förderung erhalten
können! Die neue Abrechnung nach konkreter Sendung (Container,
Wechselaufbauten, LKW), Sendungsart (Größe) und Verkehrsachse
(Phyrn etc.) wird nicht nur die Transparenz des Systems steigern,
sondern wird auch durch einen echten Wettbewerb zwischen den
Transporteuren den Markt für den Kombinierten Verkehr stimulieren.
Auch im Jahr 2004 werden deshalb für die vorgesehene Förderungssumme
von 46 Mio. Euro, rund 1,050 Mio. Sendungen befördert werden können,
so der Staatssekretär.
Über Details wie die Höhe der vorgeschlagenen Tarife für die
einzelnen Verkehrsachsen oder die unterschiedlichen Container werde
noch verhandelt.
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