Aktualisiert am 03.09.2010
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Neue KLV-Förderung

Neues System soll ab 1. Juli 2004 mehr Marktorientierung und Transparenz bringen
 


 
  Die Zuschüsse des Bundes zum kombinierten Verkehr bleiben mit 46 Millionen Euro für 2004 im jetzigen Ausmaß bestehen, denn die Bundesregierung bekennt sich auch weiterhin zur verkehrspolitischen Notwendigkeit der Förderung des Kombinierten Verkehrs, wenn auch nicht um jeden Preis", erklärte Verkehrsstaatssekretär Kukacka im Rahmen eines Vortrages vor der Österreichischen Gesellschaft für Verkehrspolitik in Wien.

Der Kombinierter Verkehr Straße/Schiene habe - auch ohne Ökopunkte- Regime und LKW-Kontingente für ausländische Transporteure, dann eine Zukunft, wenn es gelinge, ein marktorientiertes, transparentes und nicht-diskriminierendes Angebot zu erstellen. Man habe daher ein neues Fördersystem entwickelt, das den Kombinierten Verkehr nicht mehr pauschal über die gemeinwirtschaftlichen Leistungen der ÖBB abrechne, sondern das jeweilige Eisenbahnverkehrsunternehmen nach tatsächlich transportierten Sendungen, unterschiedlichen Verkehrsachsen (z.B. am Phyrn niedrigerer Tarif als Brenner) und Sendungsarten.

In diesem neuen Fördersystem soll jedes Eisenbahnverkehrsunternehmen, das im Kombinierten Verkehr durch Österreich auf eigene Rechnung" fährt, eine Förderung erhalten können! Die neue Abrechnung nach konkreter Sendung (Container, Wechselaufbauten, LKW), Sendungsart (Größe) und Verkehrsachse (Phyrn etc.) wird nicht nur die Transparenz des Systems steigern, sondern wird auch durch einen echten Wettbewerb zwischen den Transporteuren den Markt für den Kombinierten Verkehr stimulieren. Auch im Jahr 2004 werden deshalb für die vorgesehene Förderungssumme von 46 Mio. Euro, rund 1,050 Mio. Sendungen befördert werden können, so der Staatssekretär.

Über Details wie die Höhe der vorgeschlagenen Tarife für die einzelnen Verkehrsachsen oder die unterschiedlichen Container werde noch verhandelt.
 
 
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