Aktualisiert am 03.09.2010
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Foto: C. Lackner   
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Meister der Teilchen

Am 2. Februar wurde im Concordia Presseclub in Wien vom Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten der 16. Wissenschaftler des Jahres ausgezeichnet. Dieses Jahr ist dem gebürtigen deutschen Experimentalphysiker Rudolf Grimm dieser Preis übergeben worden.
 

Es gelang ihm als Erster ein Bose-Einstein-Kondensat aus Molekülen zu realisieren. Ähnlich wie bei einem Laser werden die Schwingungen der Moleküle bei diesem Kondensat im Gleichgewicht gehalten. Anwendung findet dieses Modell bei verschiedenen Messungen in der Geologie, wie der Änderung des Gravitationsfeldes der Erde.


Mittels Bilder Physik verständlich zu machen, die Fähigkeit Komplexes auf das Einfachste zu reduzieren, jedoch nicht zu verfälschen, ist Grimms Grundidee, Kommunikation mit Wissenschaften verknüpfen zu können.


Nach seinem Physikstudium an der Universität Hannover arbeitet Rudolf Grimm 1989 als Doktorand an der ETH Zürich. Später wirkte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Akademie der Wissenschaften der UdSSR und am Max Planck Institut für Kernphysik in Heideberg. 2000 nimmt Univ. Dr. Grimm den Lehrstuhl für Experimentalphysik an der Universität Innsbruck an. Mittlerweile ist er wissenschaftlicher Direktor für Quantenoptik der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW).


Die Forschungsarbeit des deutsch-österreichischen Physikers wird vom Wissenschaftsmagazin Science unter die weltweit zehn Besten in diesem Jahr eingereiht.
Rudolf Grimm erhielt unter anderem 1989 die Silbermedaille der ETH Zürich und ist seit 2005 Preisträger der höchsten österreichischen Wissenschaftsauszeichnung, dem Wittgestein-Preis.

Nora Staggl

 
 
 
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