Aktualisiert am 11.03.2010
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EU unterstützt Komplementärmedizin

Erstmals wird ein Forschungsprojekt für "sanfte" Medizin von der EU gefördert. Die österreichische Akademie für Ganzheitsmedizin (Gamed) ist zentraler Partner des Projekts.
 


 
  Mehr als 100 Millionen EuropäerInnen sind regelmäßige Nutzer komplementärmedizinischer Methoden, wenn es um die Vorbeugung oder Behandlung von Krankheiten geht.

Dieser sehr breiten Nutzung von CAM (Complementary and Alternative Medicine) steht ein eklatanter Mangel an wissenschaftlich gesichertem Wissen gegenüber. Verglichen mit der Schulmedizin – gehen praktisch keine öffentlichen Gelder in die Erforschung dieser sanften Medizin, die aber von den BürgerInnen und Bürgern Europas immer mehr nachgefragt wird.

Die EU finanziert nun das erste Forschungsprojekt zur Komplementärmedizin mit 1.5 Millionen Euro. 16 Zentren für komplementärmedizinische Forschung aus 12 europäischen Ländern werden in den nächsten drei Jahren die grundlegenden Fragen des Gebietes der Komplementärmedizin im europäischen Kontext aufzeigen.

"Unser Ziel ist es, ein stabiles und nachhaltiges Netzwerk der Forschungseinrichtungen in Europa zu bilden, das sich mit allen relevanten Fragen befassen wird: von den rechtlichen Rahmenbedingungen für CAM über die ganz unterschiedlichen Rollen, die CAM in den Gesundheitssystemen der Mitgliedsländer der EU einnimmt bis zu methodologischen Fragen, die sich bei der wissenschaftlichen Erforschung komplexer Fragestellungen ergeben", sagt Dr. Bettina Reiter von der Akademie für Ganzheitsmedizin.

 
 
 
 

Links:
Weitere Informationen zum Projekt: www.cambrella.eu >>
Nähere Informationen zu Gamed: www.gamed.or.at >>