Forschende Schüler im Wettbewerbsfieber
„Jugend Innovativ,“ der Wettstreit für Österreichs Nachwuchsforscher hat begonnen. Über 460 Schülerteams reichen ihre Projekte in den verschiedensten Kategorien von Business, Design bis zu Klimaschutz ein. Den Siegern winkt Geld und die Eintrittskarte für internationale Forschungswettbewerbe.
„Querdenken lohnt sich“ lautet der Aufruf, und er wird ernst genommen. Junge Talente können ihr Kreativitätspotenzial, ihre Innovationskraft und Ideenreichtum unter Beweis stellen. Die Teilnahme am Wettbewerb ist der erste Schritt für Jungendliche von 15 – 20 Jahren, um ihre Ideen zu verwirklichen. Über
5 000 Projekte wurden bisher bei „Jugend Innovativ“ eingereicht. Die Teams erhielten insgesamt Zuschüsse in der Höhe von 1,2 Millionen Euro. Der vom Unterrichtsministerium und aws (Austria Wirtschaftsservice) unterstützte Wettbewerb findet heuer zum 23. Mal statt.
Es wird getüftelt: Vom optischen Kehlkopfschalldetektor bis zum Handy-Alkomat. Die Projektarbeiten können in den Kategorien Engineering, Business, Science, Design, Kommunikationstechnologie (IKT) und Klimaschutz abgegeben werden. Am beliebtesten sind Einreichungen im technischen Bereich. Die Hälfe aller Teams gibt ihre Arbeiten im Genre Engineering ab. 48 Mannschaften bevorzugen die Sonderkategorie Klimaschutz, die von Raiffeisen unterstützt wird.
Bei oberösterreichischen Schülern und Schülerinnen, die über 150 Projekte liefern, findet der Wettbewerb am meisten Anklang. Der überwiegend männliche Anteil der Nachwuchsforscher von 70 Prozent drückt die hohe Teilnehmerquote der Höheren Technischen Lehranstalten (HTL) aus, die bekanntlich von nur wenigen Mädchen besucht wird.